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Lesung in Darmstadt

Im Dezember 2018 war ich zu Gast beim Science-Fiction-Stammtisch Darmstadt und gab einige Auszüge aus Kolonie 85 – Der Aufbruch zum Besten. Mit mehr als 30 Besuchern war die Lesung wirklich gut besucht, ich würde sagen, der Heimvorteil hat was gebracht .

Neben ganz vielen und schönen Gesprächen durfte ich auch noch einige Bücher signieren. Interessanterweise kamen einige Leser zu mir und meinten Anspielungen zu uns inspirierenden Serien und Filmen gefunden zu haben … Nun, wir haben hier und da sicher einen kleinen Gag eingebaut, aber nicht alles was „gefunden“ wurde, war bewusst von uns geschrieben worden. Aber für mich war es sehr unterhaltsam, dass andere Dinge gefunden haben, die ich noch gar nicht verloren hatte :-D.

An dieser Stelle nochmal ein Herzliches Dankeschön an Birgit Fischer, Thorsten Reinhardt und Roger Murmann als Orga des Science-Fiction-Stammtisch Darmstadt für die Einladung.

Weitere Infos zum Stammtisch gibt es auf www.sftd-online.de, auf Facebook und Twitter.

Fotos: Timo Christiansen

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Titelbild Trailer

Der Kolonie 85 Trailer ist online

"Kolonie 85 - Der Aufbruch" wurde 2018 veröffentlicht. Wir erhielten viele positive Reaktionen auf unser Buch, was uns auf die Idee brachte, einen Trailer zu erstellen, der als kleines Dankeschön an unsere Leser gedacht ist. Nun endlich ist er online und wartet mit einer Ankündigung auf. Wir wünschen viel Vergnügen beim Ansehen des Trailers und auch beim Anhören der Musik, die aus Peters Soundschmiede stammt. Ihr könnt den Trailer nachfolgend anklicken, oder auf der Startseite unserer Homepage ansehen.

Titel

Dinge, die da kommen werden …

Wenn im Hintergrund viel gearbeitet wird, merkt das kaum jemand, wenn man nicht auch mal darüber spricht. Deshalb wollen wir mal ein klein wenig den Vorhang lüften und euch kurz zeigen, woran aktuell von uns gearbeitet wird. Unser Autorenduo Pia & Peter stecken gerade intensiv in den Vorbereitungen der Fortsetzung von Kolonie 85 – Der Aufbruch. Zusammen mit dem Verlag in Farbe und Bunt wird die Veröffentlichung noch in diesem Jahr angestrebt. Dafür muss die Rohfassung natürlich erstmal „in Form“ gebracht werden. Worum es in der Fortsetzung geht, wird zu gegebener Zeit näher beleuchtet. Ihr dürft gespannt bleiben. Dann ist noch das Projekt „K85 – Trailer“ in der Entwicklung. Es gab einige Fotobeiträge, die integriert werden konnten. Die erste Schnittfassung ist bereits fertig und muss nun noch an wenigen Stellen angepasst werden. Wir sehen diesen Trailer als kleines Dankeschön für unsere Leser und hoffen, dass er euch gefallen wird, sobald wir ihn veröffentlichen. Die Fragmente haben sich inzwischen etabliert. Der Plan geht aber auch hier noch weiter. Darüber berichten wir später mehr. Darüber hinaus steckt Peter gerade in einem weiteren Manuskript, das sich mit einer Prophezeiung befasst. Ob diese Geschichte in einem Zusammenhang mit Kolonie 85 steht, oder ganz woanders angesiedelt ist, wird nicht verraten. Der Arbeitstitel lautet „Mindfire“, wird aber höchstwahrscheinlich nicht der endgültige Titel werden. Die Geschichte befindet sich noch im Erstentwurf. Und zu guter Letzt steht die Terminplanung an. Für 2019 sind einige Veranstaltungen geplant. Pia & Peter prüfen derzeit, an welchen Veranstaltungen Sie teilnehmen können. Auch hier wird es bald mehr Informationen geben.

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Kolonie85.de geht online

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„In drei Jahren soll die Mission starten und Sie haben noch immer keine Mannschaft zusammen?“ Der Kopf des Vorsitzenden der World Space Administration war knallrot, seine Stimme bebte. Bill Jones fühlte sich unwohl. Seit mehreren Monaten war die WSA auf der Suche nach geeignetem Personal, um das größte Raumfahrtprogramm seit der Marsbesiedelung auf die Beine zu stellen. Ihn und sein Team hatte man damit betraut, die Bewerbungsunterlagen von tausenden Bewerbern zu sichten. Anfangs schien die Aufgabe einfach zu sein, weil sich die meisten Kandidaten als ungeeignet erwiesen. Zu groß; zu klein; Augenfehler; Zahnersatz; Rheuma; Fußpilz; zu dick; zu alt … Die Liste der Ausschlusskriterien war schier endlos.

Doch die Zeit wurde knapp und Juan Hofer setzte eine Frist, bis wann entscheiden werden musste, welche Bewerber sich durchgesetzt hatten. Doch Bill konnte nicht liefern.

„Es tut mir leid, Herr Vorsitzender. Wir haben hier noch einen Stapel von fünfzig Kandidaten“, versuchte er zu erklären. „Jeder ist auf seinem Gebiet eine Koryphäe. Spezialisten allesamt. Wir brauchen mehr Zeit.“

„Es wird aber nicht mehr Zeit bleiben. Verstehen Sie denn nicht, dass wir die drei Jahre unbedingt brauchen? Das Startfenster ist genau berechnet. Die Treibstoffmenge steht fest. Es ist unumstößlich, dass wir 2233 starten müssen, sonst wird die Voyager Proxima Centauri b verpassen.“

Die beiden Männer sahen sich nun den Aktenstapel an, den Bill Jones in das Büro des WSA-Präsidenten mitgebracht hatte.

„Sind das hier ihre fünfzig Kandidaten?“, forderte Hofer wissen.

Bill Jones nickte stumm.

„Na gut, dann machen wir jetzt mal die Endausscheidung“, erklärte er entschlossen und nahm etwa die Hälfte des Stapels hoch. „Die hier…“, er sah Jones an und warf die Unterlagen anschließend beiseite, „…sind ausgeschieden.“

Bill wollte protestieren, doch Hofer signalisierte ihm, ruhig zu bleiben.

Hofer zählte die übriggebliebenen. „Neunundzwanzig und wie ich sehe, sind die hier farblich markiert. Rot, Grün, Gelb, Blau. Wofür stehen die Farben?“

„Die richten sich nach den Bereichen, zu denen wir die Kandidaten zugeordnet haben. Rot steht für …“

„Egal“, fiel er ihm ins Wort und fing an, die Mappen nach ihren Farben zu sortieren, bis er vier Stapel hatte.

„Vier Stapel für vier Plätze.“ Eine Mappe wanderte auf den anderen Stapel. „Wir brauchen einen Ingenieur, zwei Wissenschaftler und …“

„Einen Militär“, ergänzte Bill.

Hofer sah ihn Fragen an. „Wofür brauchen wir eigentlich einen Militär?“

„Entschuldigung, Herr Präsident. Das war die Anforderung der Territorialregierungen. Sie wollten, dass die Kommandostruktur so ausgerichtet ist, dass im Notfall ein Militär das Kommando übernehmen und …“

„Ja, das weiß ich selbst!“, unterbrach Hofer erneut. „Aber irgendwie will mir der Sinn dahinter nicht so recht klar werden. Aber auch das soll mir jetzt egal sein, wenn wir nur die Besatzung endlich zusammen bekommen.“

Bill sah, wie Hofer erneut ein paar Mappen von den vier Stapeln weg nahm und sie zu dem Stapel mit den ausgeschiedenen Kandidaten warf.

Dann klappte er die vier Schutzdeckel der obersten Mappen auf.

„Leandra Thuis, Quanten- und Astrophysikerin am MIT. Wenn das kein Glücksgriff ist“ Hofer lächelte Bill an und dieser war erleichtert.

Dann griff Hofer zur nächsten Mappe. „Alexandra Scott. Captain der Neu-Ägyptischen Armee. Informatikerin, Linguistik, Archäologie“, er sah zu Bill. „Die hier können wir alleine da hinschicken. Wozu brauchen wir vier Spezialisten, wenn wir eine“, er sah nochmal auf die Mappe, „Scott haben können? Naja, aber es sind noch zwei Plätze frei.“

Der Griff ging zum nächsten Stapel. „Julie Dexter“. Er hob die Augenbrauen hoch. „Sieht ja ganz hübsch aus, für eine Ingenieurin.

„Sie hat auch ausgezeichnete Referenzen“, ergänzte Bill, doch Hofer winkte ab.

„Wir müssen hier für ein ausgeglichenes Verhältnis der Geschlechter sorgen. Julie Dexter muss hierbleiben.“ Hofer nahm die nächste Mappe. „Arthur Jones. Ein waschechter Brite. Ebenfalls Ingenieur. Na, was will man mehr?“

„Aber er hat Familie“, warf Bill ein.

„Umso besser. Das lässt sich perfekt verkaufen. Sehen wir, was uns der letzte Stapel bringt.“

„Ein Deutsch-Italiener“, bemerkte Bill.

„Ja, das ist eine schön bunte Gruppe mit Michael Barnetti. Studierte Astronomie und Naturwissenschaften in Köln.“

„Und Raumfahrttechnik in Nürnberg.“

„Also mit diesen vier Leuten kann die Mission doch nur ein Erfolg werden.“ Er drückte Bill die vier Mappen vor die Brust. „Sehen sie zu, dass die wichtigsten Eckdaten an die Presseabteilung gehen. Morgen werden die Auserwählten bekannt gegeben.“

Bill stutzte. „Aber Herr Vorsitzender! Sollten wir nicht noch ein paar Eignungstests durchführen, um die Sozialkompetenz und die physische und psychische Belastbarkeits…“

Erneut unterbrach Hofer. Bill ärgerte sich schon längst nicht mehr über diese Unart. „Sie haben ja im Grunde Recht. Doch die Zeit reicht nicht mehr. Wir müssen darauf vertrauen, dass diese Leute miteinander klarkommen und sich professionell genug benehmen werden. Immerhin sind das alles erwachsene Menschen und hochgebildet. Das wird schon funktionieren. Wir haben ja im Zweifel drei Jahre, um sie ein wenig zu lenken. Und jetzt ab mit den Mappen zur Pressestelle.“

„Ja, Herr Vorsitzender.“ Bill deutete eine formelle Verbeugung an und verließ das Büro des Leiters der World Space Administration.

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Rückblick Darmstadt Spacedays 2018

Wenn einer eine Reise tut ... in diesem Fall war ich der Eine, der nach Darmstadt zur Spacedays am 27. und 28.10.2018 fuhr und dort ein wunderbares Wochenende erleben durfte. Viele ausgesprochen talentierte Modellbauer hatten ihre Werke ausgestellt, Cosplayer waren unterwegs und ... natürlich ... war auch unser Verlag in Farbe und Bunt mit einem Stand dabei. Und damit auch unser Buch Kolonie 85: Der Aufbruch.
Gespräche mit vielen interessierten Lesern sorgten für einen spannenden Austausch über Raumfahrt, Science Fiction und natürlich auch entsprechender Literatur.
Mit Mike Hillenbrand und Björn Sülter war unser Verlagsstand auch prominent besetzt aber das absolute Highligt war am Samstag die Lesung.

DIE Lesung!

Pia und ich haben hier im Duett lesen können und dem Publikum unser Buch genau so nahebringen können, wie wir es uns vorgestellt haben. Abwechselnde Lesepassagen und die Wörtliche Rede den Geschlechtern der Charaktere entsprechend.

Auf einmal schien mir selbst unser Buch lebendig zu werden, so viel Spaß machte es, eine gemeinsame Lesung zu präsentieren.
Das Feedback war an beiden Tagen auch sehr schön.

Hoffentlich können wir das wiederholen.

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Rückblick Phantastika 2018

Noch vor der Veröffentlichung von Kolonie 85: Der Aufbruch, konnte ich die erste Lesung während der Phantastika am 21.10.2018 in Berlin halten. Das war ganz schön aufregend. Interessierte Zuhörer, von denen dann im Laufe der Lesung mehr dazukamen, als gingen, zeigen mir, dass unsere Geschichte funktioniert. Ein gutes Gefühl.
Die Belohnung folgte schließlich in Form eines herzlichen Applauses, der wirklich ergreifend war.
Moderiert von Björn Sülter (autor von "Es lebe Star Trek") war die Gelegenheit, unser Buch das erste Mal einem Publikum vorzustellen, ein grandioses Ereignis für mich als Autor und so, wie mir von einigen Zuhörern versichert wurde, ein interessanter Einblick in Kolonie 85.

Einige angeregte Gespräche folgten dann noch der Lesung, so dass festgehalten werden kann, dass die Phantastika 2018 in Berlin insgesamt ein guter Stratschuss für unser Buch war.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Webseite der Phantastika.

Jetzt erhältlich!

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